Übersicht der Wirkstoffe

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Cistus canadensis (Helianthemum canadense)

Für Cistus canadensis ist laut Kommission D der Einsatz als Homöopathikum bei Entzündungen der Lymphdrüsen, Erkrankungen der Atemwege, Entzündungen der Brustdrüse sowie bei juckenden Hautflechten belegt. Mezger bezeichnet Cistus canadensis als tiefgreifendes Mittel bei Lymphatismus und empfiehlt die Anwendung bei Schwellungen der Lymphdrüsen.

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Colocynthis (Koloquinte)

Colocynthis wird aus einem in Nordafrika heimischen Kürbisgewächs gewonnen. In der Homöopathie ist eine Wirkung bei schmerzhaften Krämpfen des Magen-Darm-Kanals, des Gallensystems, bei Nervenentzündungen und neuropathischen Schmerzen, besonders des Gesichts und bei Ischiasschmerzen belegt.

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Crataegus (Weißdorn)

Crataegus wird in der Homöopathie u.a. bei Herz- und Kreislaufstörungen wie Herzschwäche, Altersherz, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris und Störungen des Blutdrucks eingesetzt.

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Cuprum aceticum (Kupferacetat)

Für Cuprum aceticum ist die Wirksamkeit bei Erkrankungen mit Krampfneigung wie Asthma oder Keuchhusten belegt. Die Fachliteratur beschreibt im Arzneimittelbild heftigen und spastischen Husten, kurze und erschwerte Atmung, spastische Einschnürung des Brustkorbs sowie Atemnot.

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Cyclamen purpurascens (Alpenveilchen)

Cyclamen purpurascens wird in der Homöopathie geschätzt bei Migräne mit vorausgehenden Sehstörungen (Aura) sowie bei Kopfschmerzen. Es ist besonders für den weiblichen Organismus geeignet, da Cyclamen hilft den Menstruationszyklus zu normalisieren.

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Daphne Mezereum (Seidelbast)

Bewegungsapparat, Nerven und Schmerzen

Der in Mitteleuropa wachsende Seidelbast wird z.B. bei Nervenschmerzen, Knochenschmerzen und anderen Schmerzzuständen geschätzt.

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Magen-Darm

Mezereum wird in der Homöopathie bei Patienten mit Verdauungsstörungen und verschiedenen Schmerzzuständen angewandt. Zu dem in der Literatur beschriebenen Arzneimittelbild zählen u.a. Übelkeit, Erbrechen, chronische Gastritis, Blähkolik und Verstopfung.

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Digitalis purpurea (Roter Fingerhut)

Digitalis purpurea ist ein sehr potentes homöopathisches Mittel bei Patienten mit Herzschwäche. Die Fachliteratur beschreibt im Arzneimittelbild unregelmäßige Herzaktionen, einen sehr langsamen, schwachen und zeitweise aussetzenden Puls.

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Dioscorea vilosa (Wilde Yamswurzel)

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Drosera (Sonnentau)

In der Phytotherapie und Homöopathie ist der Sonnentau ein wichtiges Husten- und Erkältungsmittel. Spastischer, trockener quälender Husten wie Keuchhusten mit sehr rasch aufeinander folgenden Anfällen können das Bild des „Droserapatienten“ ebenso prägen wie Heiserkeit, eine tiefe heisere Stimme oder Fließschnupfen.

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Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm)

Bewegungsapparat

Wirkung über das Prinzip der Stoffwechselreinigung, senkt die Harnsäure und übt eine festigende Wirkung auf die Gewebe aus; rheumatische Erkrankungen, Gicht.

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Nieren

Equisetum arvense wird bei Nieren- und Harnwegserkrankungen eingesetzt. Die homöopathische Fachliteratur beschreibt die Anwendung bei Enuresis und Dysurie (auch in der Schwangerschaft und nach der Entbindung), Inkontinenz bei Kindern und älteren Frauen sowie unwillkürlichem Harnabgang. Dorcsi beschreibt Ackerschachtelhalm als Hauptmittel bei Nierenbeckenentzündung, Blasenentzündung und Bettnässen. Weiter werden als Indikationen Nieren- und Blasensteine, stechende Schmerzen in der Harnröhre und Blase mit ständigem Harndrang sowie Harnträufeln genannt. Mezger beschreibt das Arzneimittelbild ferner mit Blasen- und Nierenbeckenkatarrh sowie Vorbeugung von Koliken.

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Eupatorium perfoliatum (Wasserhanf)

Die Hauptanwendungsgebiete von Eupatorium perfoliatum sind in der Homöopathie grippeähnliche, fieberhafte Erkrankungen. Wegen der prompten Erleichterung für Glieder- und Muskelschmerzen bei fieberhaften Erkrankungen, wie z.B. Influenza, wird Eupatorium hom. auch als "Knochenrenker" bezeichnet. Er wirkt vor allem auf die Schleimhäute der Bronchien. Schnupfen mit Niesen, Heiserkeit, Husten mit Empfindlichkeit in der Brust und chronischer, trockener Husten charakterisieren den Eupatorium-Patienten.

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Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat)

Für homöopathische Arzneimittel mit Ferrum phosphoricum ist eine Wirksamkeit bei rheumatischen Erkrankungen der Wirbelsäule und der Schultergelenke beschrieben.

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Folsäure

Folsäure (Folat) ist besonders reichlich in Hefe, grünem Gemüse oder Vollkorngetreide enthalten. Jedoch liegt die Bioverfügbarkeit der in Nahrungsmitteln enthaltenen Folsäure bei maximal 50%. Die für Homocyvit® verwendete Folsäure steht dem Körper hingegen rasch und nahezu vollständig zur Verfügung. Folsäure trägt zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel und darüber hinaus zu einer normalen Blutbildung und Aminosäuresynthese bei. Zusätzlich hat Folsäure eine Funktion bei der Zellteilung. Da der Körper Folsäure selbst nicht herstellt und in der Leber und Niere nur geringe Mengen speichert, kann sich eine folsäurearme Ernährung bereits nach wenigen Wochen bemerkbar machen.

Gelsemium sempervirens (Wilder Jasmin)

Die aus Gelsemium sempervirens hergestellten homöopathischen Zubereitungen werden traditionell u.a. bei Kopfschmerzen und Infektionskrankheiten verordnet. Gelsemium als das in der Homöopathie meist angewandte Kopfschmerzmittel wird auch bei Rachen- und Kehlkopfkatarrh, Grippebronchitis, Heiserkeit, Krupp- und Masernhusten eingesetzt. Bei katarrhalischer Influenza ist Gelsemium das Hauptmittel.

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Graphites (Reißblei)

Haut

Graphites (Reißblei) ist in der Homöopathie ein bewährter Wirkstoff bei psorischer Konstitution und Insuffizienz des Lymphgewebes. Hautausschläge aller Art und Lymphdrüsenschwellungen reagieren gut auf dieses Mittel, vor allem langwierige trockene Ekzeme, rote Flecken, erysipelatöse Entzündungen, blasiges Erysipel, ferner Pickel- und Knötchenausschlag, Dekubitus, herabgesetzte Hautresistenz, Geschwüre und entzündete Narben. Das Hautjucken steht im Zentrum des Arzneimittelbildes. Es bessert sich durch Graphitesgabe ganz erheblich – vermutlich ist dies auf eine Aktivierung des Lymphsystems zurückzuführen, das durch Graphites deutlich entlastet wird.

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Hormonhaushalt

Graphites ist eines der wenigen homöopathischen Einzelmittel, welches in der homöopathischen Fachliteratur unter anderem zur unterstützenden Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion erwähnt wird. Wiesenauer beschreibt als eines der Leitsymptome für den Graphites-Patienten die "Unterfunktion der Schilddrüse, deshalb auch Gewichtszunahme bei ausgeprägtem Appetit". Dorcsi führt im Kapitel über Graphites als "Hauptursache für den … Verfall eine Störung des hormonellen Gleichgewichts in Hypophyse und Thyreoidea" an und konkretisiert diese genauer als Hypothyreose. Mezger wiederum sieht Graphites hinsichtlich seiner Wirkung eine Hauptbeziehung unter anderem "auf die innere Sekretion der Schilddrüse und Keimdrüsen, an beiden Hypofunktionen bedingend". Seiner Ansicht nach "fällt die Ähnlichkeit mit einer hypothyreotischen Konstitution in die Augen".

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Hydrastis canadensis (Kanadische Gelbwurz)

Hydrastis canadensis in homöopathischen Auszügen wird bei Entzündungen und Koliken des Leber-Galle-Systems und des Magen-Darm-Kanals, bei Polypen und bei Schleimhauteiterung eingesetzt. Die kanadische Gelbwurz ist seit langer Zeit ein Tonikum bei u.a. Gastritis, Magengeschwüren, Magenatonie, Leber- und Gallenentzündung, schleimig-eitrigen, blutigen Darmkatarrhen, hartnäckiger Verstopfung, Hämorrhoiden und Afterfisuren.

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Hypericum perforatum (Echtes Johanniskraut)

Die Aufbereitungsmonographie für Hypericum perforatum (Johanniskraut) weist neben Verstimmungszuständen auch Verletzungen des peripheren und zentralen Nervensystems, Gehirngefäßverkalkung und Asthma aus. Mezger beschreibt in den Arzneimittelbildern u.a. funktionelle Depressionen sowie Depressionen bei cerebraler Arteriosklerose und im Klimakterium. Die Metaanalyse von Röder, C., Schaefner, M. (Humboldt Universität Berlin, Institut für Klinische Pharmakologie) und Leucht, S. (The Zucker Hillside Hospital, Albert Einstein College of Medicine) zeigt bei leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen eine signifikante Überlegenheit von Johanniskraut gegenüber Placebo und eine vergleichbare bis bessere Wirksamkeit als synthetische Antidepressiva. Verbunden mit dem günstigen Nebenwirkungsprofil spricht dies für einen Therapieversuch mit Hypericum (Meta-Analysis of Effectiveness and Tolerability of Treatment of Mild to Moderate Depression with St. John´s Wort).

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Ilex aquifolium (Stechpalme)

Entzündliche Prozesse, rheumatische Augenentzündungen.

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Iris versicolor (Buntfarbige Schwertlilie)

Iris versicolor kommt in homöopathischer Zubereitung bei Migräne mit Verdauungsstörungen, v.a. Säurebeschwerden des Magens, großer Übelkeit und Erbrechen sowie bei der „Sonntags-Migräne“ (regelmäßig wiederkehrende Migräne als Folge geistiger Anstrengung) zur Anwendung.

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Juniperus sabina (Sadebaum)

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