Ratgeber
Gesund durch Herbst und Winter

Nach den sonnigen und warmen Sommertagen möchte man gar nicht an das nass-kalte Herbst- und Winterwetter denken. Wenn sich Herbststürme austoben, der Regen an die Fenster prasselt und die Dunkelheit schon früh hereinbricht, dann sind wir nicht nur von Erkältungskrankheiten geplagt, sondern auch depressive Verstimmungen haben „Hochkonjunktur“. Um trotz dieser widrigen Umstände gesund und im seelischen Gleichgewicht auch die kalte Jahreszeit genießen zu können, haben wir einige Ratschläge zusammengestellt.

Das Immunsystem stärken

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft trainiert das Immunsystem. Jedoch sollte man es nicht übertreiben, ungewohnte sportliche Aktivitäten meiden und bei sehr niedrigen Temperaturen (unter -10° Celsius) auf Anstrengung im Freien verzichten, da sonst das Immunsystem eher geschwächt wird.

Eine ausgewogene Ernährung sollte eigentlich ganzjährig beachtet werden, aber im Herbst und Winter sind ausreichend Obst und Gemüse von besonderer Bedeutung. Sie versorgen den Organismus mit den nötigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Für die Stärkung des Immunsystems sind die Vitamine A, B6, B12, C, D, E und Folsäure wichtig. Bei den Spurenelementen sollte man insbesondere auf eine ausreichende Zink-Zufuhr, aber auch auf Eisen, Selen und Kupfer achten.

Die Schlafforscher der Universitätsklinik Lübeck haben nachgewiesen: Das Immunsystem benötigt ausreichend Schlaf, denn auch Immunzellen haben einen Tag-Nacht-Rhythmus und arbeiten nachts effektiver. Deshalb sollte der Schlaf durchschnittlich 7 bis 8 Stunden dauern und alle Schlafphasen sollten durchlaufen werden. Aber nicht nur zu wenig Schlaf, auch länger andauernder Stress belastet das Immunsystem.

Es hört sich paradox an, aber gezielte Temperaturwechsel unterstützen unser Immunsystem. Saunagänge, heiß-kalte Fußbäder oder Wechselduschen wirken gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen hemmt der kurzfristige Anstieg der Körpertemperatur die Aktivität vieler Viren, zum anderen werden die Blutgefäße erweitert und die Immunzellen gelangen  so schnell an ihr Ziel. Menschen mit Kreislaufproblemen sollten vor ausgedehnten Saunabesuchen unbedingt jedoch ihren Therapeuten um Rat fragen.

Das Ansteckungsrisiko reduzieren

Auch wenn die niedrigen Temperaturen nie allein für einen Infekt verantwortlich sind, so begünstigen sie allerdings an einem Schnupfen oder einer Grippe zu erkranken. Dabei kommen häufig verschiedene Faktoren zusammen:

• Viele Keime sind bei Kälte deutlich länger aktiv. Influenzaviren sind bei Temperaturen um die Null Grad Celsius mehrere Wochen oder sogar Monate infektiös, bei wärmeren Temperaturen nur wenige Stunden.

• Gleichzeitig reduziert der Körper bei Kälte die Blutzufuhr zu den Händen, Füßen und der Nasenschleimhaut. Die Folge: Es stehen weniger Antikörper und Abwehrzellen zur Bekämpfung eines Infektes zur Verfügung.

• Die kalte Luft der Herbst- und Wintermonate ist zudem trockener und lässt die Nasenschleimhaut austrocknen. Diese wird so zum perfekten Einfallstor für Erreger. Durch das im Winter notwendige Heizen wird dieser Effekt noch verstärkt. Abhilfe kann der Einsatz von Raumbefeuchtern schaffen.

• In der kalten Jahreszeit werden Räume auch weniger gelüftet, obwohl wir uns mehr Zeit drinnen aufhalten.

Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, können ein paar einfache Ratschläge helfen:

• Handhygiene als wichtigster Infektionsschutz: Wenn man nach Hause kommt, Kontakt mit anderen Menschen hatte oder Lebensmittel anfasst richtig die Hände waschen. Das Robert Koch-Institut empfiehlt die Hände unter fließendes Wasser zu halten, anschließend die Seife 20 bis 30 Sekunden verreiben - auch zwischen den Fingern - dann sorgfältig abspülen und abtrocknen.

• Menschenansammlungen meiden.

• Mindestens drei- bis viermal am Tag für jeweils 10 Minuten lüften. Gerade in Räumen, in denen sich mehrere Menschen aufhalten (z.B. Büros), kann so das Ansteckungsrisiko gesenkt werden.

• Wer bereits erkrankt ist, sollte an seine Mitmenschen denken und ein paar einfache Verhaltensregeln beachten. Dazu gehört das hygienische Husten / Niesen in die Armbeuge, wobei man einen möglichst großen Abstand zu anderen Personen halten sollte. Nach dem Schnäuzen sollte man sich die Hände waschen. Und wer krank ist, bleibt am besten Zuhause.

• Die Hand geben vermeiden.

• Die Nase vor dem Austrocknen schützen, z.B. Nasulind® - pflanzliche Nasenpflegesalbe. Sie enthält neben Pfefferminzöl und gereinigtem Honig auch Thymianöl, das eine nachgewiesene antibakterielle und anitvirale Wirkung hat. Thymianöl wird in der Aromatherapie auch zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten eingesetzt.

• Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Wenn einen die Erkältung trotzdem erwischt hat

Aller Vorbeugung zum Trotz kann einen manchmal die Erkältung voll erwischen. Die Erkältung, auch als grippaler Infekt oder Verkühlung bezeichnet, ist eine Infektion im Bereich Nase, Nasennebenhöhlen, Hals und Bronchien. Die primäre Infektion erfolgt meist durch Viren (z.B. Rhinoviren), der dann eine bakterielle Infektion folgen kann. Die ersten Krankheitszeichen sind Halskratzen, - schmerzen und Schluckbeschwerden; es folgen oft eine Entzündung der Nase (Rhinitis) und Nasennebenhöhen (Sinusitis), Abgeschlagenheit, oft moderate Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber. In der Regel ist nach etwa einer Woche alles überstanden.

Unser Tipp:

Bei grippalen Infekten: Grippinfekt®

Bei krampfartigem Husten: Pulmosan®

Hat man das Pech an einer „echten“ Grippe (Influenza) zu erkranken, ist der Krankheitsverlauf ungemein dramatischer und langwieriger. Während beim grippalen Infekt sich die Krankheitszeichen langsam einstellen, wird bei der Grippe der Patient abrupt und sehr rasch krank. Die Kopf- und Gliederschmerzen sind bei der Grippe wesentlich stärker und das Fieber meist deutlich höher. Bei vorerkrankten oder immungeschwächten Menschen kann eine Grippeinfektion auch zum Tod führen.

Die Psyche nicht vergessen

Die Herbst- und Wintermonate machen uns nicht nur mit Kälte und Nässe zu schaffen, auch die kurzen Tage schlagen uns auf das Gemüt: Durch den Mangel an Sonnenlicht produziert der Körper weniger des Glückshormons Serotonin.

Wer im Winter hin und wieder für ein paar Tage unter einer trüben Stimmung und Antriebslosigkeit leidet, der braucht sich keine Sorgen machen. Treten depressive Stimmungen mit z.B. Angstzuständen, Gefühlen von Hoffnungslosigkeit, wechselnden Launen, gesteigertem Schlafbedürfnis und wiederkehrendem Grübeln häufiger oder für längere Zeit auf, dann können dies Anzeichen für eine saisonal-affektive Störung, auch Winterdepression genannt, sein. Um es nicht so weit kommen zu lassen, kann man seiner Psyche über den Winter helfen.

• Raus an die Sonne

• Sport an der frischen Luft stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern steigert auch die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin.

Wer bereits eine depressive Verstimmung an sich bemerkt, sollte die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch nehmen. In den meisten Fällen kann durch den Einsatz von homöopathischen und pflanzlichen Arzneimittel sowie durch Lichttherapie auf die Gabe von chemisch-synthetischen Antidepressiva verzichtet werden.

Bei der Behandlung von Verstimmungszuständen haben sich Arzneimittel mit dem Wirkstoff Johanniskraut (Hypericum) bewährt.

Unser Tipp:

Bei Verstimmungszuständen: Hypericum Steierl Potenzakkord kombiniert mit der Urtinktur und den homöopathischen Verdünnungsstufen Dil. D6 und Dil. D12 den bewährten Arzneistoff Johanniskraut nach phytotherapeutischen und homöopathischen Wirkprinzipien.

 

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