Atemwegsinfekte  sind  stets  Indikator  für eine geschwächte Abwehr. Außerdem han-
delt es sich bei ihnen, unter dem Aspekt der  Allgemeinen  Pathologie  betrachtet,  um
Entzündungen.  Im klinischen Bild der Entzündung - Rötung, Überwärmung, hochtourig
laufender  Stoffwechsel mit Fieber,  beschleunigte Blutkörperchen-Senkungsgeschwin-
digkeit - zeigt sich,  dass etwas ordentlich ins Kochen geraten ist. Die Entzündung ist,
wo immer sie sich auch abspielt,  eine  Antwort von  biologischem  Gewebe  auf  einen
Schädigungsreiz  mit  dem Ziel, ihn zu beseitigen und den ursprünglichen Zustand des
Gewebes  wiederherzustellen.  Dazu  braucht es Energie. Entzündungen sind energie-
intensive Prozesse  und müssen es auch sein,  denn ohne diese Zuspitzung von Ener-
gie  kann der Schädigungsreiz nicht überwunden werden.  Dieser Erfordernis - Energie-
zufuhr - kommt Pulmosan® Infekt mit seinen arzneilich wirksamen  Bestandteilen  ent-
gegen.  Ausnahmslos  haben  sie  sich  in  der  Behandlung akuter Entzündungen und
Infekte bewährt,  was Pulmosan® Infekt  zu  einem wichtigen Präparat werden lässt für
die  Behandlung von  Schleimhautentzündungen aller Art, aber auch von akuten grippa-
len Infekten ohne  Schleimhautbeteiligung, bei denen die Abwehrvorgänge beschleunigt
werden sollen.

Apis mellifica, die Honigbiene,  findet in der Homöopathie Anwendung bei Entzündun-
gen  und Erkrankungen mit Flüssigkeitsansammlungen in Geweben und Körperhöhlen.
Es besteht eine enge organotrope Beziehung zu den oberen Luftwegen.  Die  Angaben
in der homöopathischen  Fachliteratur  legen  eine Anwendung bei Nasenkatarrhen mit
stark geschwollenen Schleimhäuten und wäßriger Sekretion oder auch krampfartigem,
harten Husten nahe.

Echinacea,  der Sonnenhut,  auch Kegelblume oder Igelkopf genannt,  gehört der Gat-
tung  der  Korbblütler an und ist in Nordamerika von der Golfküstenebene im Süden bis
zu den Großen Seen im  Norden  heimisch. Für Echinacea liegt eine positive Aufberei-
tungsmonographie der Kommission D für die unterstützende Behandlung schwerer und
fieberhafter Infektionen vor. In der Homöopathie wird Echinacea als sehr bewährtes Mit-
tel bei Infektanfälligkeit,  Entzündungen  im  Nasen-Rachenraum und Fieber geschätzt.
Die  Wirkung  von Echinacea wird auf eine Steigerung der Abwehrleistung des Körpers
zurückgeführt.

Ferrum phosphoricum,  auch als Ferriphosphat bezeichnet, findet gemäß der Aufbe-
reitungsmonographie der Kommission D  bei fieberhaften, entzündlichen Erkrankungen
der Atemorgane seine Anwendung.  In der homöopathischen Fachliteratur wird der Ein-
satz bei Neigung zu  Erkältungen,  beginnender Erkältung und den Anfangsstadien fie-
berhafter Zustände hervorgehoben. Eine besondere Wirksamkeit wird Ferrum phospho-
ricum bei Erkrankungen der Luftwege wie Katarrhe und Grippe zugeschrieben.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
Dazu gehören: Entzündliche Erkrankungen der Atemwege.

Hinweis: Bei länger anhaltenden Beschwerden, bei Atemnot, bei Fieber, eitrigem oder
blutigem Auswurf sollte ein Arzt aufgesucht werden.

10 g enthalten - Arzneilich wirksame Bestandteile nach Art und Menge:
Apis mellifica Dil. D 4 .................................................................. 3,33 g
Echinaceae Dil. D 1 .................................................................... 3,34 g
Ferrum phosphoricum Dil. D 8 ...................................................... 3,33 g
Enthält 52 Vol.-% Alkohol. Hinweis: Bei während der Anwendung des Arzneimittels
fortdauernden Krankheitssymptomen ist medizinischer Rat einzuholen.

Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Allgemeiner Hinweis:    Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch
allgemein  schädigende  Faktoren in  der  Lebensweise  und durch  Reiz- und Genuss-
mittel ungünstig beeinflusst werden.

Die Dosierung erfolgt individuell.
Zur Orientierung können folgende Angaben herangezogen werden:

Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12 x täglich, je 5-10
Tropfen.

Bei chronischen Verlaufsformen 1-3 mal täglich je 5-10 Tropfen.

Mit Flüssigkeit verdünnt (z.B. 1/2 Glas Wasser) am besten vor den Mahlzeiten ein-
nehmen.

Pulmosan® Infekt sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als 8 Wochen eingenommen
werden.

In Einzelfällten können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.  Für  Arzneimittel mit
Zubereitungen  aus  Sonnenhut  werden  Hautausschlag,   Juckreiz,  selten  Gesichts-
schwellung, Atemnot, Schwindel und Blutdruckabfall beobachtet. In diesen Fällen soll-
te das Arzneimittel abgesetzt und der Arzt befragt werden.

Hinweis:  Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vor-
handenen Beschwerden  vorübergehend  verschlimmern  (Erstverschlimmerung). In die-
sem  Fall  sollte  das  Arzneimittel abgesetzt und der Arzt oder Apotheker befragt wer-
den.

Mindesthaltbarkeit 3 Jahre.

Mischung flüssiger Verdünnungen zum Einnehmen,
N1-50 ml, 12,92 EUR (AVP inkl. MwSt.), PZN 0089454.

Apothekenpflichtig.